| Solarzellen wandeln Sonnenstrahlen in elektrische Energie um – ohne Abfall, Lärm und Abgase. Die Technik nennt sich Photovoltaik. PV-Module bestehen aus hochreinem Quarzsand - dem zweithäufigsten Element der Erde - der Rohstoff für Solarmodule ist daher praktisch unbegrenzt. |
| SolarstromAllgemeine InfosDie Sonne schickt in einer Minute so viel Lichtenergie zu uns, wie unser Energiebedarf für ein Jahr ist. Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) können überall in der Schweiz gebaut werden. Die Einstrahlung beträgt zwischen 1000 und 1500 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter und Jahr. In der Sahara ist die Strahlung "nur" 2,2-mal höher als in Bern.
| Die Sonne liefert täglich rund 10‘000-mal mehr Energie, als in der gleichen Zeit weltweit verbraucht wird. Würden in der Schweiz auf den am besten besonnten Dach- und Fassadenflächen Solarmodule installiert, könnten diese gemäss einer Studie der internationalen Energieagentur 34.6 % des jährlichen Strombedarfs decken. Einmal installiert, produziert eine Solarstromanlage, bei geringem Wartungsaufwand,während 30 und mehr Jahren zuverlässig Strom. |
Die geeignete Fläche | Optimal ist eine gegen Süden gerichtete Fläche mit einer Neigung von ungefähr 30°. Der Einfluss der Schräge und der Abweichung von Süden ist jedoch relativ moderat, wie aus der nebenstehenden Grafik ersichtlich ist. Auch bei einem gegen Süd-West gerichteten Daches mit einer Neigung von 30° erhalten Sie immer noch 95 % des Maximums! Einzig zu beachten ist, dass die vorgesehene Fläche keiner Beschattung durch Bäume oder Nachbargebäude vorallem während den Sommermonaten ausgesetzt ist, und dass wenig Aufbauten wie Kamine oder Gauben vorhanden sind. |
Die Solarstromanlage | Eine Anlage, die mit dem öffentlichen Elektrizitätsnetz verbunden ist, heisst Netzverbundanlage. Dazu wird der im Solarmodul entstandene Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom umgewandelt. Diese Aufgabe übernimmt der Wechselrichter, der mit verschiedenen Sicherheitsfunktionen ausgestattet ist. Der erzeugte Strom versorgt die hauseigenen Verbraucher, die überschüssige Energie wird über einen Rückspeisezähler an das öffentliche Netz weitergeleitet. Der lokale Energieversorger ist verpflichtet die Überschüsse der solaren Stromproduktion abzunehmen. Alternativ kann der gesamte produzierte Sonnenstrom einer Solarbörse geliefert werden, hier liegt der Erlös deutlich höher. Ebenso, wenn die Anlage von der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) profitieren kann.Informieren Sie sich unter www.energie-schweiz.ch über den aktuellen Stand der KEV. |
Planung und Bau | Die Grösse einer PV-Anlage wird durch verschiedene Faktoren bestimmt. Mit einer Leistung von rund 2 kWp (16 m2) lassen sich 50 % des elektrischen Energiebedarfs eines durchschnittlichen Haushaltes mit einem Stromverbrauch von 4‘000 kWh abdecken. (Warmwassererzeugung nicht mit Elektroboiler). Bezüglich Formalitäten sind zwei Punkte zu klären. Einerseits ist für die Installation einer Solarstromanlage in vielen Kantonen, respektive Gemeinden eine Baubewilligung notwendig. Anderseits muss der elektrische Anschluss an das Netz geregelt werden - das örtliche EW verlangt in der Regel mindestens ein Anschlussgesuch. Weiterführende Informationen zu beiden Themen finden Sie unter www.swissolar.ch |
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